Es ist der 15. Dezember 2025. Die Wirtschaftsweisen schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, Ökonomen warnen vor dem industriellen Selbstmord, und China lacht sich ins Fäustchen. Aber zum Glück haben wir ja Politiker, die wissen, was wirklich zählt: Das gute, alte Gefühl, fossile Brennstoffe in Lärm und Abwärme zu verwandeln.
Warum sollte man auch leise, effizient und sauber fahren, wenn man es kompliziert, teuer und stinkend haben kann? Wer braucht schon Fortschritt, wenn er Nostalgie tanken kann?
10 Gründe, damit es kein Verbrenner Aus gibt!
Hier sind die 10 absolut unschlagbaren Gründe gegen das Verbrenner aus von Smarten.de, warum es eine geniale Idee ist, am Verbrenner festzuhalten (und warum E-Autos einfach nur nerven):
1. Die unvergleichliche „Tankstellen-Romantik“
Wer will schon sein Auto bequem zu Hause laden, während er schläft? Langweilig! Wahre Freiheit bedeutet, im strömenden Regen an einer versifften Zapfsäule zu stehen, den Duft von Benzol tief einzuatmen und anschließend 4,50 € für einen vertrockneten Schokoriegel zu zahlen. Dieser Nervenkitzel, ob man noch bis zur nächsten Säule kommt, ist durch nichts zu ersetzen.
2. Der „Sound der Freiheit“ (aka Lärmbelästigung)
E-Autos sind so unheimlich leise. Man hört ja die Vögel zwitschern! Ekelhaft. Ein echter Patriot braucht das proletenhafte Röhren eines Auspuffs, um Dominanz zu markieren. Wenn die Nachbarn nicht um 3 Uhr morgens senkrecht im Bett stehen, weil du den Motor startest, hast du dann überhaupt ein Auto? Lärm ist schließlich nur akustische Lebensfreude.
3. Entschleunigung durch fehlende Leistung
Dieses ständige „Sofort-Drehmoment“ und die ansatzlose Beschleunigung von E-Autos sind purer Stress für den Körper. Der Verbrenner bietet hier eine wunderbare „Gedenksekunde“ beim Gasgeben. Erst passiert nichts, dann brüllt der Motor, dann schaltet das Getriebe ruckelig runter, und dann bewegt man sich langsam vorwärts. Das nennt man Achtsamkeit im Straßenverkehr.
4. Das „Nokia-Feeling“
Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer hat es treffend gesagt: Wer will schon ein Smartphone, wenn er ein Tastenhandy haben kann? Wir sollten stolz darauf sein, technologische Museen auf vier Rädern zu bauen. Wenn der Rest der Welt längst im Jahr 2035 lebt, können wir stolz sagen: „Aber unsere Spaltmaße am Auspuff sind Weltklasse!“
5. Das Privileg der teuren Wartung
E-Autos haben kaum Verschleißteile. Wo bleibt da der Spaß? Ein echter Autofahrer liebt es, Termine für Ölwechsel, Zündkerzentausch, Keilriemenrisse und undichte Abgasanlagen zu machen. Es ist unsere staatsbürgerliche Pflicht, die Werkstätten mit unnötiger Komplexität am Leben zu erhalten.
6. Solidarität mit Ölscheichs
Warum den Strom lokal und günstig (vielleicht sogar vom eigenen Dach) produzieren, wenn man sein Geld lieber geopolitisch fragwürdigen Regimen in den Rachen werfen kann? Jeder Liter Super ist eine kleine Spende für goldene Wasserhähne in der Wüste. Das ist wahre Nächstenliebe.
7. Die „Suicide-Feature“-Exklusivität
Wie du schon sagtest: E-Autos nehmen uns eine ganz entscheidende Option. Man kann sich mit ihnen in der Garage nicht mehr so schön traditionell mit Abgasen vergiften. Diese „Freiheit zum Exit“ ist ein Alleinstellungsmerkmal des Verbrenners. (Und ganz nebenbei vergiften wir im Alltag auch noch die Lungen unserer Mitmenschen – Sharing is Caring!)
8. Ignoranz als Tugend
Hunderte Experten, Wissenschaftler und Ökonomen sagen, das Festhalten am Verbrenner kostet uns Jobs und Wohlstand? Egal! Gefühle sind wichtiger als Fakten. Es fühlt sich einfach richtiger an, ein totes Pferd zu reiten, wie es ein Kommentator so schön sagte. Wenn wir die Realität lange genug ignorieren, geht sie vielleicht weg.
9. Winter-Survival-Training
In einem E-Auto kann man per App vorheizen und steigt in ein warmes Fahrzeug. Verweichlichung! Der Verbrenner-Fahrer genießt es, die ersten 10 Kilometer im Eisschrank zu sitzen, bis die Abwärme des ineffizienten Motors endlich den Innenraum erreicht. Das härtet ab und stärkt den Charakter.
10. Der Überraschungseffekt an der Ampel
Nichts ist schöner als das Gesicht eines Porsche-Verbrenner-Fahrers, der an der Ampel von einem Familien-E-SUV gnadenlos stehengelassen wird. Wir behalten den Verbrenner also eigentlich nur aus Masochismus – um uns täglich daran erinnern zu lassen, dass wir technologisch abgehängt wurden.
Fazit: Lasst uns an der Vergangenheit festhalten, bis uns die Zukunft überrollt. Es wäre ja auch zu schön, eine Industrie zu haben, die wettbewerbsfähig ist, und Städte, in denen man atmen kann.







